Braukunst Live! 2017

 

Vom 10. bis 12. Februar war es endlich wieder soweit! Das MVG-Museum in München öffnete seine Tore um die Besucher der Braukunst Live zu begrüßen. Zum sechsten Mal fand die Veranstaltung statt, für uns war es der vierte Besuch dort.

 

Der Stand von Schneider Weisse

Freitagabend machten wir uns auf, um uns schon mal einen kleinen Überblick zu verschaffen. Was sofort auffiel: Es schienen weniger Besucher zu sein, als in den vergangenen Jahren. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Messen rund um den Gerstensaft bundesweit und augenscheinlich nimmt der eine oder andere dann nicht den Weg nach München in Kauf. Was aber auch immer wieder auffällt ist, dass man auf keiner anderen Veranstaltung immer wieder dieselben netten Menschen trifft wie auf der Braukunst Live. Allein aus diesem Grund besuchen wir zwar auch öfter Mal andere Bierfestivals, aber werden es uns nicht nehmen lassen, die Reise zur Braukunst anzutreten.

Der Großhändler One Pint

Über 100 Aussteller von kleineren und größeren Brauereien bzw. Zulieferer oder Hersteller von Werkzeugen rund um das Thema Bier waren auf die Halle verteilt. Für uns als Besucher und vielleicht auch für die Aussteller war es sehr angenehm, dass es nicht so voll war wie in der Vergangenheit. So kam man viel besser mit den Brauern ins Gespräch und auch das Warten an den einzelnen Ständen verlief deutlich kürzer als gewohnt.

Eine der Neuerungen in diesem Jahr war „The Lab“. Ein Bereich, in dem fünf kleine Newcomer im Craft-Beer Business ohne Standmiete ihre Kreationen präsentieren konnten. Ausgewählt wurden die fünf von einer unabhängigen Jury. Ich habe dort einige Biere probiert und muss sagen, dass diese Neuerung eine tolle Idee war und im nächsten Jahr wiederholt werden und vielleicht sogar noch ein bisschen an Austellern wachsen sollte!

Crew Republic aus München

Am Samstag waren wir dann pünktlich zum Startschuss um 14:00 Uhr wieder vor Ort und freuten uns auf einige weitere Stunden im MVG-Museum. Dieses Jahr waren wir mal ganz spontan, haben vorher keine „ To-Drink-List“ erstellt und haben auch -ganz unprofessionell- keine Notizen über die verkosteten Biere gemacht. „Einfach mal treiben lassen“ war das Motto. Wir hatten viele tolle Gespräche mit Bekannten, Großhändlern bei denen wir unsere Biere beziehen, oder auch Leuten, die wir neu kennengelernt haben.

Markus Sailer während dem Vortrag

Karten gekauft hatten wir uns für die „Rare Beer Area“. Eine weitere Neuerung der diesjährigen BKL. Dort sollte es fünfzehn verschiedene und besonders seltene Biere geben. Vorgestellt hatte ich mir das Ganze eigentlich so, dass dort in dem geschlossenen Raum eine oder mehrere Theken stünden, an denen ich dann meine zehn im Kaufpreis enthaltenen Biere verkosten kann. Konnte man ja dann eigentlich auch...eigentlich... Die Biere wurden innerhalb einer mehrstündigen Verkostung nach und nach ausgeschenkt. Geleitet wurde diese Verkostung von dem deutschen Meister der Biersommeliers aus dem Jahre 2015, Markus Sailer. Aber wer stellt sich denn bitte stundenlang in einen stickigen Raum um die ganze Verkostung mitzubekommen? Was, wenn ich zwischendurch mal kurz rausgehe und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt das Bier präsentiert und ausgeschenkt wird, auf das ich besonders viel Lust hatte? Ich habe dann nur ca. eine halbe Stunde an dieser Veranstaltung teilgenommen. Zu groß war meine Enttäuschung über die Durchführung dieser eigentlich guten Idee mit den Raritätenbieren.

Riegele aus Augsburg
Der Stand der Störtebeker Brauerei

Wieder einmal verging die Zeit wie im Fluge und es war Abschied nehmen angesagt. Aber wie immer mit dem festen Vorsatz sich auch im nächsten Jahr wieder auf den Weg zu machen. Denn auch wenn es inzwischen viele vergleichbare Veranstaltungen gibt: Keine kommt an das Original ran!

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Getränke-Oase  Schönhold

Alter Uentroper Weg 68
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