Borefts Beer Festival 2015

Dieses Mal haben meine Frau und ich uns einer Reisegruppe von Bierenthusiasten angeschlossen, mit der wir uns per gechartetem Bus auf den Weg in die Niederlande machten, zum von vielen als „schönstes Bierfestival Europas“ bezeichneten Borefts Beer Festival.

 

Die Brauerei de Molen veranstaltete dieses in diesem Jahr zum 7. Mal. 19 Brauereien, aus England, Schweden, den USA, Lettland, Spanien, Norwegen, Belgien, Deutschland und natürlich den Niederlanden brachten über 200 Biere mit, die es zu verkosten galt. (Nein, wir haben bei Weitem nicht alle geschafft!)

 

Von der Organisation waren wir sehr begeistert: Im Hintergrund die Mühle („de Molen“) der Brauerei, genügend Sitzgelegenheiten und sehr leckeres Essen rundeten unseren Besuch bei strahlendem Sonnenschein perfekt ab.

Bierexperten bei der "Arbeit"

Was sofort auffiel: An den Tischen tummelten sich etliche „Bierfreaks“, meist in Gruppen, testeten so ziemlich jedes Bier und schrieben Bewertungen, z.B. für das größte internationale Bierbewertungsportal ratebeer.com. In diesem Ausmaß hatten wir das bei unseren Besuchen auf deutschen Bierfestivals noch nicht erlebt.

die Mühle der Brauerei de Molen

Auch sehr lohnenswert war der kurze Spaziergang zur ursprünglichen Brauerei de Molen mit der noch intakten Mühle. Dort befand sich ein Bottle Shop und eine kleine Bar mit angeschlossenem Biergarten. Speziell für das Borefts Bierfestival gab es an diesem Wochenende Biere von amerikanischen Craft Brauereien (z.B. Coronado) vom Fass.

 

Nun endlich zu den Bieren: Es gab eine unglaubliche Vielfalt an Bierstilen. Von IPA´s über Stouts bis hin zu sauren Bieren und auch einige verrückte Kreationen, wie z.B. ein unter Zugabe von Heuschrecken gebrautes Bier, ein IPA und ein Stout mit Chili und Biere mit verschiedensten Früchten gebraut. Besonders heraus stach allerdings das Mennoliefde, ein Saison der Oedipus Brauerei aus Amsterdam, bei dessen Brauprozess man statt Brauwasser Amstel Bier verwendet hat (wohl auf Grund des „neutralen“ Geschmacks).

Stand der Brauerei de Molen
neugierige Besucher auf der Suche nach dem nächsten Bier

Persönliche Highlights gab es natürlich auch:

Für meine Frau waren das zum Einen der Cuvee der Burning Sky Brewery aus England (ein Blend aus einem Saison und einem Lambic) und das Omniprärie, ein Collaboration Sud der Brauereien Omnipollo aus Schweden und Prairie aus Oklahoma (Ein imperial Milk Stout mit Karamell).

 

Mir haben besonders der Glasgow Kiss (ein im Eichen- und Whyskyfass gereiftes scottish Strong Ale) der Austmann Brauerei aus Norwegen und das Mango- und Ananas Feber (ein imperial IPA und ein American Pale Ale) von Brewski aus Schweden gefallen.

bei bestem Wetter war das Festival sehr gut besucht

Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Festival! Super Location, klasse Biere, leckeres Essen, nette Leute. Im nächsten Jahr werden wir wohl wieder dabei sein!

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Getränke-Oase  Schönhold

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