zu Gast bei der Brauerei Bosch

Der BierbotschafterHamm (rechts) mit Braumeister Dirk Höbener

Vor einiger Zeit machten meine Frau und ich uns auf den Weg zu dem beschaulichen Kurort Bad Laasphe im Wittgensteiner Land, da wir freundlicherweise von der Brauerei Bosch – unserer damalige Brauerei des Monats – zu einer Besichtigung eingeladen wurden.

Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt wurden wir von dem dort tätigen Braumeister Dirk Höbener in Empfang genommen. In einem kurzen Gespräch machte ich mich als erstes ein wenig schlau, was die Propeller Biere betrifft: Der „Junior-Chef“ der Brauerei, Hans-Christian Bosch, lernte auf der Biersommelierschule den „Biersepp“ – seines Zeichens Ausbilder beim Institut für Bierkultur, Bier-Journalist und Buchautor - kennen. Die beiden beschlossen, ein gemeinsames Projekt zu starten – die Propeller-Biere. Bis jetzt gibt es den Aufwind - ein Double IPA – und den Nachtflug – ein Imperial Stout. Beide Sorten sind stark gehopft. Auf Nachfrage verriet Herr Höbener, dass kalt gehopft wurde. Im Gegensatz zu anderen Brauern wird bei Bosch allerdings bereits im Gärtank der zusätzliche Hopfen beigegeben und nicht erst im Lagertank. Außerdem erzählte er uns, dass in Zukunft noch weitere Propeller-Biere folgen sollen.

Die Kreativbrauerei

Erster Punkt unserer kleinen Besichtigungsrunde war die Kreativbrauerei. Dort kann man mit 10 – 15 Personen einen Tag in die Kunst des Bierbrauens hineinschnuppern. An diesem Tag werden die Teilnehmer selbst zu Brauern. Es wird ein vorher bestimmter Bierstil eingebraut und so kann jeder mal miterleben, welche Arbeitsschritte es benötigt um ein Bier zu brauen. Nachdem das Bier gereift ist bekommen die Teilnehmer die bei dieser Veranstaltung gebrauten 80 Liter Bier und können diese dann verköstigen.

Danach ging es nach oben in die eigentliche Brauerei. An dem Tag, den wir dort verbrachten, wurde ein Pils eingebraut. Herr Höbener hat uns diesen Vorgang anhand von den dortigen Gerätschaften sehr anschaulich erklärt. Wer sowas noch nicht gesehen hat, dem sei ans Herz gelegt, eine Brauereibesichtigung in einer eher kleinen Brauerei (wie im Fall der Bosch Brauerei) zu machen. Hier kann man, im Gegensatz zu der Besichtigung einer großen Industriebrauerei, noch richtig sehen wie Bier gebraut wird.

Die Lagertanks

Als nächstes schauten wir uns die Gär- und Lagertanks an. Hier sei anzumerken, dass die Bosch Brauerei einem „Club von Prädikatsbrauereien“ angehört. Die Mitglieder haben sich der traditionellen handwerklichen Brauweise verpflichtet. slowBREWING lehnt jene heute üblichen, industriellen Schnellbrauverfahren ab, in denen die Biere in 10 bis 14 Tagen hergestellt werden. In den Gärtanks bei Bosch wird kalt gegärt. Das heißt, dass das Bier 7 Tage lang in den Gärtanks verweilt. Außerdem pflegt Bosch eine mindestens 5 Wochen lang andauernde, kalte Reifung – statt einer Woche Schnellreifung.

Letzte Station war die Abfüllanlage. Hier werden die Bosch Biere in die entsprechenden Flaschen abgefüllt, etikettiert und dann in die Bierkästen gesetzt um sich danach auf den Weg zum Endverbraucher zu machen.

Die Flaschenreinigung
Die Abfüllung

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